• Wellenreiten Ostsee

Wellenreiten

Schleswig-Holstein liebt das Wasser

Wellen zum Wellenreiten an der Nordsee
Wellenreiten an der Ostsee

Der Ursprung des Wellenreitens

Schon gewusst, dass das Surfen seinen Ursprung im 12. Jahrhundert hatte? Höhlenmalereien in Polynesien zeigen bereits Menschen auf Wellen, die über das Meer gleiten. 1720 wurde das Surfen von Polynesiern im Zuge der Seefahrt nach Hawaii überführt und der Sport breitete sich auf der Insel aus. Für die Hawaiianer galt das Surfen sogar als ein wichtiger Bestandteil ihrer Religion, während des Baus eines Surfbrettes führten sie zum Beispiel religiöse Rituale durch. 

Erste schriftliche Überlieferungen stammen von dem europäischen Kapitän James Cook, der das Surfen auf Hawaii entdeckte. Mark Twain und Jack London, zwei bedeutende Reiseschriftsteller, schrieben im 19. Jahrhundert über den Sport in den Wellen und weckten ein großes Interesse bei der Bevölkerung. So wurde die Geschichte des Surfens weitergeschrieben. Immer mehr Touristen wollten die neue Sportart ausprobieren und so bildeten sich die ersten Surfclubs, die Beachboys wurden zu Rettungsschwimmern und der Tourismus auf Hawaii boomte. 


Beste Bedingungen

Zwischen Wind und Wellen

Wellenreiter kommen an den Küsten Schleswig-Holsteins in etwa von Oktober bis April auf ihre Kosten, denn da drücken die Herbst- und Frühjahrsstürme das Meer auf die Küsten des Landes. Zum Beispiel bauen sich an der Ostsee, vor allem bei Nordostwind, beeindruckende Brecher vor Fehmarn auf. An der Nordsee stürmt es insgesamt aber häufiger, so dass sich bei Ostwind die Spots vor Sylt füllen. Im Vergleich zu den Wellen vor Hawaii brechen in Schleswig-Holstein jedoch eher kleine Wellen. 

Ein großer Vorteil an kleinen Wellen ist, dass man ihre Power besser nutzen kann. Anstatt die Hälfte der Energie an zu starken Wellen zu verlieren, lernt man, richtig auf dem Board zu stehen. Gerade für Anfänger ist genau das der große Vorteil. Außerdem reicht eine Wellengröße von knapp einem halben Meter zum Erlernen des Wellenreitens völlig aus.

In den letzten Jahren hat sich die Qualität und Dicke von diversen Neopren-Kleidungsstücke soweit verbessert, dass Wassersport in den Wintermonaten kein Problem mehr darstellt. Mittlerweile gibt es für die Liebhaber der Zwiebel-Taktik auch funktionelle Neoprenhoddys und -Jacken, die zusätzlich über dem Neoprenanzug getragen werden können und selbst auf dem Wasser nicht stören.

Andre Möller beim Wellenreiten Ostsee

Kleine aber Feine Auswahl

Einsteigerkurs Wellenreiten

Die Auswahl an Wassersportschulen, die einen Wellenreitkurs anbieten, ist in Schleswig-Holstein nicht ganz so groß wie beispielsweise bei einem Windsurfkurs. Doch trotzdessen gibt es Anbieter, die Ihnen gern die Grundlagen des Wellenreitens in Theorie und Praxis beibringen möchten. Wenn Sie also Lust haben, eins zu werden mit dem Meer, den Adrenalinkick beim Reiten einer Welle sowie die Kraft der Wellen zu spüren, dann rauf auf's Surfboard!

Die notwendige Ausrüstung zum Wellenreiten ist überschaubar: Um die ersten Wellen reiten zu können, reichen ein Board und eine Leash (stellt die Verbindung von Surfer und Brett her) aus. Der Wind spielt keine großartige Rolle beim Wellenreiten, denn Surfer nutzen die Dynamik der Welle, um durch Paddeln Antrieb und Geschwindigkeit zu bekommen. Der Surfer steht auf, sobald die Welle das Board berührt (Take Off) und steuert mit seiner Gewichtsverlagerung das Board, um so die Welle hinabzufahren.

Einsteiger sollten kein unnötiges Risiko in Bezug auf Wellen, Strömungen und Gezeiten eingehen und zunächst die Hilfe eines qualifizierten Surf-Instruktors in Anspruch nehmen. Auch die richtige Technik beim Wellenreiten ist ausschlaggebend, ob und wie schnell man seine Fähigkeiten auf dem Board verbessern kann.

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